Performances: 3.- 15. Februar, 2026, 19:30 – 22:00
Ausstellungsröffnung: Dienstag, 17. Februar 2026, 19:00 – 22:00
Dauer: 17. – 28. Februar, 2026
Sophrosyne – die Tugend der Mäßigung, der Selbstbeherrschung und Zurückhaltung – war eine der vier
Kardinaltugenden der griechischen Philosophie seit der Zeit Platons, ja sogar schon davor, in der Blüte
der klassischen griechischen Geschichte. Sophrosyne war eine Lebenshaltung.
Die anderen Tugenden, die uns aus der Tiefe der Geschichte überliefert sind, sind Weisheit, Tapferkeit
und Gerechtigkeit. Wir rühmen unseren Lebensstil als überlegen und betonen diese Überlegenheit
gegenüber allen anderen, während wir zugleich ein eher bescheidenes Alltagsleben führen.
Zwar bleiben wir im Detail unseres Alltags sparsam, doch unser zweites, digitales Selbst in den sozialen
Medien strahlt gleichzeitig Ruhm und heroische Taten aus. Metaphorisch gesprochen sind unsere
persönlichen Wege Feldwege, die wir als prächtige Boulevards präsentieren. Viele werden sehen – doch
nur wenige werden die trügerische Natur dahinter erkennen.
Sophrosyne, eine Ausstellung und eine Reihe von Performances, die in ausgewählten allegorischen
Werken die Kraft betont, Verzerrungen unserer Zeit aus einer zeitgenössischen Perspektive neu zu
betrachten.
Februar ist der “Sophrosyne – Die Tugend maßzuhalten” gewidmet
3.- 15.2. Performances
17.-28.2. Ausstellung
Kuratiert von: Georg Georgakopoulos, Michalis Argyrou
Performances, Sophrosyne – Die Tugent masszuhalten
3.2. YuHan Wang/ Georg Georgakopoulos
4.2. Lidia Russkova-Hasaya/Julia Harrauer
8.2. Lars* Kollros/ Milena Nowak
10.2. Asta Cink/ Dora Mai
11.2. Filippos Tsitsopoulos
12.2. Nefeli Stamatogiannopoulou/ Peter Kraus
13.2. Mehrta Shirzadian
14.2. Nasia Zei
15.2. Closing the performances
Exhibition, Sophrosyne – Die Tugent masszuhalten
17.-28.2.
Maria Bourbou
Babis Karalis
Crystin Moritz
Christian Rupp
Eleftheria Stamou
Charlotte Stier



































